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Hintergrundbild Camera Obscura
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1. Jahr Camera Obscura

 

Eine Erfolgsgeschichte   Experimentieren, Forschen und Entdecken – hierzu lädt die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films seit einem Jahr ein. Inzwischen wurde bereits die 20.000ste Besucherin, eine junge Mülheimer Schülerin, in dem alten Broicher Wasserturm mit neuem Innenleben begrüßt. Das Museum mit rund 1.139 Exponaten des Sammlers KH. W. Steckelings vermittelt unter Regie der MST Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH wie die Bilder laufen lernten und ermöglicht den Blick über die Stadt mit der weltweit größten begehbaren Camera Obscura.  

 

20.000 Besucherin wird vom Museumsleiter mit einem kleinen Geschenk in der Camera Obscura begrüßt.

Der bisherige Erfolg ist die beste Bestätigung für das Museumskonzept: Insgesamt gab es seit Bestehen des Museums 168 Gruppenführungen – bis Ende 2007 sind weitere 58 Führungen gebucht. Unter den Interessenten befinden sich Vereine, Verbände, Firmen und öffentliche Einrichtungen, darunter Fachpublikum wie der Club Daguerre, die Filmmuseen Frankfurt und Düsseldorf und die Universität Siegen. Die Camera Obscura ist besonders für Schulen ein attraktives Ziel: Physikalische Vorgänge können anschaulich erläutert werden, und so kamen 111 Schulklassen in das Museum. 560 Kinder nahmen darüber hinaus an den für verschiedene Altersgruppen konzipierten Workshops teil. Feiern und spielerisch Wissen erlangen: Auf 24 Kindergeburtstagen hatten die jungen Gäste Spaß und nahmen neue Informationen über die Vorgeschichte des Films mit nach Hause. 1.335 Besucher mit Ruhrtopkarten kamen außerdem in die Camera und die ExtraSchicht im Juni bescherte dem jungen Museum mehr als 4.200 Besucher. Sogar für einen gelungenen Start ins Eheglück sorgte die Camera bei vier Trauungen, 12 weitere Trauungen sind bereits vorgemerkt.  

 

Medienresonanz Das neue Museum zur Vorgeschichte des Films fand ein enormes Medienecho, sowohl lokal und regional, als auch überregional in Presse, Hörfunk und Fernsehen. Zahlreiche Foto- und Drehtermine gab es in der Camera Obscura, der WDR war gleich fünfmal vor Ort und die Wissensdetektive von SAT 1 / Kabel 1 hatten die Camera Obscura ebenfalls im Programm.  

 

Das Rollenpanorama ist eine weitere Mitmach-Station des Museums!

Wechsel-Ausstellungen Fünf Wechselausstellungen ergänzten im ersten Betriebsjahr den Präsenz-Bestand des Museums. Beim „Blick in die Baustelle“ – einem Fotoprojekt von Schülerinnen und Schülern der Gustav-Heinemann-Schule – konnten die Besucher die Etappen der Turmrenovierung nachvollziehen. Es folgten die Ausstellungen „Das Land von Yam und Kassava“ von Birte Kaufmann, eine Ausstellung über die Trickfilmpionierin „Lotte Reiniger und die Anderen“, die Schau „Schattenspiel – wilde Tiere“ von Modedesign-Studierenden der FH Trier sowie die Ausstellung „30 Meter unter dem Meeresspiegel“ des Fotografen Torsten Fligg.   Die gesamtgestalterische Umsetzung durch die Arbeitsgemeinschaft Prof. Dr. Hans Hermann Hofstadt und die Kessler & Co. GmbH hat in ausgezeichneter Weise Gebäudecharakter mit den inhaltlichen Aspekten der Ausstellung verbunden. Die Erfolgsgeschichte der Camera Obscura bietet den zu Beginn des Projekts aufgetretenen Kritikern keine Argumentationsebenen mehr.   Die Realisierung der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films ist zugleich ein erfolgreicher Baustein des städtebaulichen Zukunftsprojekt Ruhrbania.    


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