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WissensNacht Ruhr: Die Camera Obscura macht mit!

An alle Entdeckerinnen und Entdecker, Querdenkerinnen und Querdenker in der Metropole Ruhr: Am 30. September verwandelt sich das Ruhrgebiet zum zweiten Mal in ein riesiges Forschungslabor!„Wer nichts weiß, muss alles glauben!“ – damit die Aussage der österreichischen Autorin Marie von Ebner-Eschenbach nicht auf einen selbst zutrifft, lud die WissensNacht Ruhr Wissenshungrige jeden Alters zum zweiten Mal ins Ruhrgebiet ein: Am Freitag, 30. September, verwandelte sich das Ruhrgebiet zum zweiten Mal in ein riesiges Forschungslabor. Von 16 bis 22 Uhr wurde in Laboren, Hörsälen und Museumsräumen verschiedener Städte des Ruhrgebiets Wissenschaft erlebbar gemacht. Bei der diesjährigen „Wissens-Nacht Ruhr" beteiligte sich erstmals auch Mülheim an der Ruhr mit allen Wissenschaftseinrichtungen (Hochschule Ruhr West, IWW Zentrum Wasser, MPI für Chemische Energiekonversion, MPI für Kohlenforschung, Kunstmuseum, Camera Obscura sowie dem zdi-Netzwerk Mülheim an der Ruhr) als Portalstandort. Fast vierzig verschiedene Angebote erwarteten die Mülheimer Besucher an den drei Veranstaltungsorten HRW Campus, Kunstmuseum und Camera Obscura. Koordiniert wurde die Beteiligung der Mülheimer Einrichtungen und die Präsenz als Portalstandort von der Mülheim & Business GmbH im Auftrag der Stadt Mülheim an der Ruhr.

 

Familientaugliches Wissenschaftsprogramm: Die größte begehbare Camera Obscura der Welt öffnet am 30. September 2016 ihre Pforten

 

Familientaugliches Wissenschaftsprogramm: Die größte begehbare Camera Obscura der Welt öffnet am 30. September 2016 ihre Pforten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielseitig, lehrreich und kreativ wurde in der WissensNacht Ruhr – vor allem bei Familien mit Kindern – für einen unvergesslichen Abend gesorgt: Mitmachaktionen, Laborbesuche, Workshops, Vorträge, Experimente und viele weitere Angebote luden in Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Mülheim dazu ein.

Die Projektionsfläche in der Kuppel der Mülheimer Camera Obscura. Familientauglich und wissenschaftlich passt nicht zusammen? Und ob – und die Camera Obscura mit dem Museums zur Vorgeschichte des Films beweist es: Bis zur Dämmerung (ca. 18.30 Uhr) haben Wissbegierige bei Camera-Vorführungen die Gelegenheit, selbst in die Kuppel schauen – dort warten gestochen scharfe Livebilder, die durch die Öffnung in den „dunklen Raum“ projiziert werden und einen hervorragenden Rundumblick über Mülheim bieten.

Kinder können den Abend über ein Lebensrad oder eine Zwirbelscheibe basteln und auf verschiedenen Etagen gibt es kleine Vorträge mit dem Schwerpunkt „Animierte Bilder“. Das Highlight: Um 19 Uhr erklärt Rainer Robotta, der Entwickler der Mülheimer Camera Obscura-Periskoptechnik anschaulich die Geschichte, Entwicklung und die technischen Besonderheiten der Anlage. Außerdem gewährt Richard Köhler, ehemaliger Physiklehrer, einen spannenden Einblick in Experimente mit Licht und Farbe.

Im Computerraum der Realschule Broich in Mülheim an der Ruhr entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museumspädago-gen der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films Dr. Jörg Schmitz und dem Comiczeichner Jörg Lassahn ein selbstkreierter TrZudem wird am Tag der WissensNacht Ruhr die Ausstellung „Als die Bilder laufen lernten. Ein Comicfilm-Projekt" (bis 2. Oktober) eröffnet: Schülerinnen und Schüler der Realschule Broich haben rund 80 Arbeitsstunden mit den Vorbereitungen für den rund 7-minütigen Trickfilm „Im Auge des Betrachters“ verbracht, begleitet vom Comiczeichner Jörg Lassahn und dem Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz. Die Ausstellung zeigt die aufwendigen Vorarbeiten, die nötig waren, um diesen selbstproduzierten Film auf die Leinwand zu bringen. Zu jeder vollen Stunde, bis inklusive 21 Uhr, wird „Im Auge des Betrachters“ gezeigt.

Auch an die Hochschule Ruhr West und zum Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr locken zahlreiche Angebote wie u.a. Experimente, Präsentationen, Rallyes und Führungen. „Das Großartige in unserer Stadt ist, dass man die drei Standorte unkompliziert miteinander verbinden kann – man kann sich sozusagen eine individuelle Wissensroute durch Mülheim erstellen und so viele Angebote wie möglich wahrnehmen – das lohnt sich“, freute sich Dr. Jörg Schmitz, Museumspädagoge der Camera Obscura und Verantwortlicher für das Programm im ehemaligen Wasserturm. Übrigens: Selbstverständlich ist der Eintritt an diesem Abend an allen Mülheimer Standorten kostenlos.

Veranstalter der WissensNacht Ruhr ist der Regionalverband Ruhr. Die teilnehmenden Veranstalter in Mülheim sind die Hochschule Ruhr West, die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films, betrieben von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr des Kulturbetriebs.

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Mülheim‬ ist Portalort der WissensNacht Ruhr am 30. September - und wir sind dabei! Deshalb gibts bei uns auch die WissensNacht Ruhr Citycards, aus der man eine Nerd-Brille heraustrennen kann und dann: 1. Schritt: Karte mitnehmen und die perf

Übrigens: Auch in der Camera Obscura gab es die WissensNacht Ruhr Citycards, aus der man eine Nerd-Brille heraustrennen konnte und dann:
1. Schritt: Karte

mitnehmen und die perforierte Brille heraustrennen.
2. Schritt: Ein Selfie mit der Nerd-Brille machen
3. Schritt: Das Foto mit dem ‪

#‎RuhrNerd‬ auf Twitter, Facebook oder Instagram posten.

 

 

Unter allen RuhrNerds wurden 5 Wissenpakete verlost!

 

Alle Infos finden Sie dazu unter https://www.wissensnacht.ruhr/home/

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Tag des offenen Denkmals
„Gemeinsam Denkmale erhalten“

 

Denkmäler in ganz Deutschland laden zu spannenden Entdeckungen ein: Auch zehn Mülheimer Denkmäler öffnen am Sonntag, 11. September, am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, ihre Türen. Mit dabei sind die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films, Schloß Broich mit dem Historischen Museum, die Alte Dreherei, Kloster Saarn mit dem Klostermuseum, der Park am Solbad Raffelberg, St. Theresia von Avila, die Lutherkirche, das Tersteegenhaus, das Nedelmannhaus und die Siedlung Mausegatt / Kreftenscheer.

 

Dr. Jörg Schmitz, Kunsthistoriker, Historiker und Museumspäda-goge der Camera Obscura, gibt am Sonntag, 11. September, um 10 Uhr einen lebendigen Eindruck in Das ehrwürdige Schloß Broich gewährt an diesem Tag bei Führungen durch den Geschichtsverein einen Blick in das Niederschloss mit Rittersaal, die Tecklenburger Kammern, das Treppenhaus von 1789 sowie Wappen- und Kaminzimmer. Abgeschlossen wird der Rundgang mit einem Besuch des Historischen Museums im Hochschloss und der Galerie mit Blick auf die Ausgrabungen. Die aktuellen Sanierungsmaßnahmen der Ringmauer unterstreichen auf besonders anschauliche Weise das Motto des diesjährigen Denkmaltags: „Gemeinsam Denkmale erhalten“.
Die Führungen werden um 11, 15 und 16 Uhr angeboten (Treffpunkt: Museum); das Museum hat von 11 bis 17 Uhr kostenfrei geöffnet.

 

Ein weiteres Highlight an Mülheims ältestem Baudenkmal: Dr. Jörg Schmitz, Kunsthistoriker, Historiker und Museumspädagoge der Camera Obscura, gibt um 10 Uhr einen lebendigen Eindruck in „Die Anfänge von Schloß Broich als Castrum im 9. und 10. Jahrhundert – Lage, Beweggründe für den Bau der Wehranlage, Normannensturm und die Ereignisse des Jahres 923“.

Ansicht des Broicher Wasserturms in den 1980er Jahren.

Das Industriedenkmal des ehemaligen Broicher Wasserturms, in dem heute die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films beheimatet ist, freut sich bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr ebenfalls über Besuch. Hier kann man auch die aktuelle Wechselausstellung „Fiat Lux - Museumspädagogische Projekte 2016“ bestaunen, ein leckeres Tässchen Kaffee im gemütlichen Museumscafé trinken oder einfach im Museumsshop nach originellen Geschenkideen stöbern.

 

Sowohl das Schloß Broich als auch die Camera Obscura mit dem Museum werden von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) betrieben, das Historische Museum im Schloß Broich betreut der Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr.

 

Mit kostenfreien Filmen, Führungen, Infoständen, Vorträgen und vielem mehr warten auch die anderen Denkmäler in Mülheim an der Ruhr auf und sorgen so für spannende Ausflugsziele.

 

Alle Informationen zum Programm gibt es unter
www.tag-des-offenen–denkmals.de.

 

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HAPPY BIRTHDAY, MUSEUM ZUR VORGESCHICHTE DES FILMS!
Freier Eintritt am 10. und 11. September 2016!

 

von links: Museumspädagoge Dr. Jörg Schmitz, MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs, Sammler und Experte

        

Ein fröhliches „Happy Birthday“ kann man unserem kleinen Museum im ehemaligen Wasserturm Broich Mitte September zurufen: Der liebevoll eingerichtete Ort, an dem man auf solch lebendige Art lernen kann, wie die Bilder einst laufen lernten, feiert seinen 10. Geburtstag. Die über 1.100 Exponate werden herausgeputzt und freuen sich am Samstag und Sonntag, 10. und 11. September, bei freiem Eintritt auf zahlreiche Geburtstagsgäste.

Die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschiochte des Films feiert 2016 bereits den 10. Geburtstag!

Das Museum zur Vorgeschichte des Films wird 10 Jahre alt. Am 10. und 11. September 2016 wird bei freiem Eintritt gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

Zustand des Broicher Wasserturms 1984 vor der MüGa.

 

Kurzer Rückblick: Die Pläne für ein „Medienmuseum“ lagen bereits zu Zeiten der Landesgartenschau 1992 vor, deren Realisierung gestaltete sich aber schwieriger als erwartet. Durch ein großzügige Spende der RWE Aqua GmbH konnte schließlich ein wichtiger Grundstein gelegt werden: Die Sammlung des Wuppertalers KH.W. Steckelings wurde gekauft und stellt noch heute den Großteil der Ausstellung. Ein Glücksfall: Der Sammler beschäftigte sich seit Jahrzehnten mit der Thematik „Prähistorie Film“ und sammelte wertvolle Errungenschaften der Filmgeschichte.   Die zweite Etage des Museums zeigt Themenstation zu Thaumathropen. Die schnelle Zwirbelscheibe war das erste bewegte Bild der Geschichte.
Die Neugestaltung des Innenlebens und die Sanierung des Turms lagen schließlich in den Händen eines kreativen Teams: Der Architekt und Szenograph Prof. Dr. Hans-Hermann Hofstadt von der Hofstadt Multimedia GmbH Düsseldorf entwarf gemeinsam mit den Mülheimer Ausstellungsplanern Dr. Heike Niechoj und Helmut Kessler von der Firma Kessler & Co. GmbH ein einzigartiges Konzept.

In das Museum zur Vorgeschichte des Films locken nun nicht nur die zahlreichen Exponate, die die Geschichte des Films von ca. 1750 bis 1930 eindrucksvoll veranschaulichen, sondern auch ihre originalgetreuen Nachbauten: An ihnVom 26. Juni bis 29. September lassen sich in der Ausstellung en kann man selbst ausprobieren, wie sich die Technik im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Schattenspiele, Faltperspektiven, Transparenzen, Laternae Magicae, Kaleidoskope, Anamorphosen und viele weitere spannende Stationen stehen bereit, um die Geschichte des Films erlebbar zu machen. Eine faszinierende Erfahrung, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Zudem laden regelmäßig Wechselausstellungen ein, wie zurzeit Fiat Lux – Museumspädagogische Projekte 2016“, die rund 50 kreative Arbeiten voIm gemütlichen Museumscafé laden leckere Kaffeespezialitäten, erfrischende Getränke und kleine Snacks zu einem Päuschen.n Mülheimer Schülerinnen und Schülern aus den Themenbereichen Bewegung, Licht, Farbe und Fotografie zeigt, welche im Laufe des Jahres innerhalb von museumspädagogischen Projekten der Camera Obscura entstanden sind. Zur Stärkung hält das Museumscafé ein kleines Angebot bereit und im Museumsshop finden sich außerdem originelle Mitbringsel – beides nicht NUR für Museumsbesucher.

 

 

 

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Rückblick: Internationaler Museumstag 2016

 

Am 22. Mai 2016 ist zum 39. Mal Internationaler Museumstag! Unter dem Motto Museen in der Kulturlandschaft feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.Am 22. Mai 2016 war zum 39. Mal Internationaler Museumstag! Unter dem Motto "Museen in der Kulturlandschaft" feierten die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und boten ein vielfältiges Programm. Die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films machte mit und bot am Sonntag, 22. Mai, freien Eintritt für Einzelpersonen und Familien mit Kindern. Über 1.100 Exponate der Sammlung „S“ und zahlreiche Nachbauten luden ein, die Vorgeschichte des Films von ca. 1750 bis 1930 zu entdecken. Die größte begehbare Lochkamera der Welt in der Kuppel des alten Wasserturms bot einen tollen Überblick über Mülheim und Umgebung.

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Mülheim an der Ruhr: Beliebter Spielort der ExtraSchicht

 

Das Feuerwerk der ExtraSchicht 2015 in der MüGa startete um 23.30 Uhr.Die Camera Obscura mit ihrem Museum zur Vorgeschichte des Films mischte bei der ExtraSchicht 2015 ordentlich mit: Beim „Theater der Dämmerung“, einem ausdrucksvollen Schattentheater mit Scherenschnittfiguren,
bekamen die begeisterten Gäste um 21.30 Uhr, 23.00 und 00.00 Uhr kleine Balladen und Stücke zu sehen.Theater der Dämmerung vor der Camera Obscura bei der ExtraSchicht 2015.

Studierende der Folkwang Universität der Künste produzierten ab 21.00 Uhr in der Kuppel der Camera Obscura perkussive Klangbilder und -felder. Auf große Begeisterung beim Publikum stieß vor allem der Aufruf der Musizierenden, beim Klangexperiment mitzuwirken: Musik wurden mit allem erzeugt, was vorhanden war – von diversen Instrumenten über Kochtöpfe bis hin zum Treppengeländer.

Die komplette Bilanz zur ExtraSchicht 2015 finden Sie hier.

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„Kulturagentenprojekt für kreative Schulen" - Camera Obscura als Kooperationspartner

 

Lichtgestalten. Realschule Stadtmitte. Bei der zweiten Staffel der Kulturagenten ist die Camera Obscura ebenfalls Kooperationspartner.

Nachdem die Camera Obscura bereits bei der ersten Staffel des "Kulturagentenprojektes für kreative Schulen" als Kooperationspartner fungierte, war sie nun in der zweiten Staffel ebenfalls beteiligt.

Im Frühjahr 2015 arbeitete Museumspädagoge Dr. Jörg Schmitz mit der Projektgruppe "Toleranz" der Realschule Stadtmitte Mülheim zusammen: Ein Projekttag in der Camera Obscura mit den Realschülerinnen und -schülern im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen – Mai 2015“ war sehr effektiv.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Schenkung einer Rarität für das Museum zur Vorgeschichte des Films

Ölgemälde mit Anamorphose - geschätzt auf 1790. Schenkung an Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films. Im Bestand des Museums seit Ende 2014.Aus einem glücklichen Zufall heraus ist die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films neuer und stolzer Besitzer einer außergewöhnlichen Anamorphose – einem Bild, das nur mittels eines Spiegels erkennbar ist.

 

Die Geschichte hinter dieser Schenkung ist rührend: Im Wohnzimmer von Gabriele D’heil-Hülses Eltern in Ratingen hing schon in ihrer Kindheit ein Ölgemälde, aus dem kein Betrachter wirklich schlau wurde. Das Gemälde zeigt eine verzerrte Erscheinung, die offensichtlich keinen Sinn ergibt.

Aus sentimentalen Gründen blieb es aber im Besitz der Kunstinteressierten. Nach dem Tod der Eltern fristete die unverstandene Anamorphose nun, gut in Luftpolsterfolie verpackt, ihr Dasein bei Gabriele D’heil-Hülse und ihrem Mann.

 

Unverstanden… BIS das Ehepaar die Camera Obscura mit ihrem Museum besuchte: Beim Stöbern im Museum zur Vorgeschichte des Films entdeckten die beiden mit großem Interesse die ausgestellten Anamorphosen, lauschten den Erklärungen des Museumsleiters Dr. Tobias Kaufhold zu diesen Werken der optischen Täuschungen und verstanden zum ersten Mal den Sinn ihrer eigenen.

Nach über einem halben Jahrhundert war das Rätsel also endlich gelöst – und auch das Museum hatte die beiden sofort in seinen Anamorphose von 1790 - Schenkung von Gabriele Dheil-Hülse an die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films.Auf dem Foto zu sehen: Gabriele Dheil-Hülse (Schenkerin) und Dr. Tobias Kaufhold (Museumsleiter)Bann gezogen. „Hier herrscht einfach so eine tolle Atmosphäre, die vor allem von der Leidenschaft der Mitarbeiter hervorgeht“, erklärt die Schenkerin hingerissen.

 

Auch Dr. Tobias Kaufhold freut sich sehr: „Ich bin immer noch begeistert: Gezeichnete Anamorphosen sind relativ geläufig, aber mit Ölfarbe gemalte sind wirklich eine Rarität. Inzwischen konnten wir die Anamorphose auf circa 1790 datieren.

Ab sofort können alle Besucher den außergewöhnlichen Neuzugang im Café des Museums aus allen Blickwinkeln bestaunen.

 

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Wir machen Museum! - Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr und der Camera Obscura

Das Förderprogramm Museum macht stark eröffnet für die Jahre 2013 bis 2017 insgesamt über 30 Trägern aus der deutschen Kulturlandschaft die Möglichkeit, für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche Maßnahmen im Bereich der außerschulischen kultu
Mit diesem Projekt sind zwei bedeutende Mülheimer Museen Partner des bundesweiten Förderprogramms „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). Das Förderprogramm wiederum ist Teil der Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, denen der Zugang zur kulturellen Bildung erschwert ist und die somit noch keinen Bezug zur Kultur gefunden haben. Wichtig hierbei ist, dass es sich um ein außerschulisches Projekt handelt – den Kindern der Ganztagsbetreuung wird die Möglichkeit gegeben, ihre Freizeit kulturell zu gestalten.

                                               Zusammen mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr hat die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films das Projekt Wir machen Museum! entwickelt.
Das museumspädagogische Konzept dazu haben die
Museumspädagogin und Projektleiterin Barbara Thönnes M.A. des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr und der Museumspädagoge des Museums zur Vorgeschichte des Films Dr. Jörg Schmitz gemeinsam erarbeitet.

 

Um die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler möglichst effektiv „mitzunehmen“, übernehmen sog. Peerteamer – Mülheimer Jugendliche von 12 bis 16 Jahren – die Rolle als Kunstvermittler. Durch den geringen Altersunterschied sind die Projektteilnehmer empfänglicher für die kulturellen Informationen, und auch die Peerteamer profitieren von ihrer Vorbildfunktion. Ein weiteres Projektziel ist ein „kulturelles Schneeballsystem“: Die begeisterten Kinder erzählen ihren Eltern und Freunden vom Museum und besuchen es gemeinsam.
Mit Kultur macht stark fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.
Die Workshops der Camera Obscura innerhalb des Projekts sind an je zwei Tagen à vier Stunden geplant; dabei soll das Interesse der Teilnehmer anhand aktueller Aspekte geweckt werden. Zum Themenfeld „Licht“ lernen die Kinder und Jugendlichen z.B., wie eine Camera Obscura funktioniert und können durch eigene Experimente ihr kreatives Potenzial entdecken. Auch 3D-Filme sind in unserer medialen Welt sehr gefragt. Daher lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Thema „Raum“ die Grundlagen dieser optischen Phänomene kennen und erarbeiten sich selbst eine dreidimensionale Bildwelt. Ebenso werden die Themen „Farbe“ und „Bewegung“ kreativ behandelt.
Die Ergebnisse des Projekts werden in den Museen dokumentiert, um sie anschließend der Öffentlichkeit in beiden Häusern präsentieren zu können. Als ganz besonderes Andenken wie auch als Anreiz bekommen die Kinder und Jugendlichen nach Projektabschluss einen „Museumspass“, mit dem sie freien Eintritt in beide Museen erhalten.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Weitere Angebote der Camera Obscura für Schulen finden Sie im Bereich Museumspädagogik!

 

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Herr Eber Ohlsson (Ingenieur) von der Skånska vattentornssällskapet war nach 1992 wieder in MH, um den Zustand der hiesigen Wassertürme zu dokumentierenEber Ohlsson, ein Ingenieur von der Skånska vattentornssällskapet aus Schweden, war im Juni 2015 zum zweiten Mal nach 1992 (Einbau der Camera Obscura) wieder in Mülheim an der Ruhr, um den Zustand der hiesigen Wassertürme zu dokumentieren. Er betreibt eine der größten Wasserturm-Homepages. Von Großbritannien ging es nach Belgien (Namur) und danach nach NRW. Hier besuchte er den Aquarius und die Camera Obscura, um seine Homepage mit frischem Bild- und Textmaterial zu aktualisieren.

 

 

 

 

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Zum zweiten Mal Besuch aus Wien: Schüler recherchiert für Jahresarbeit


Als Schüler einer 8. Klasse der Waldorf-Schule Wien-Mauer recherchiert Jakob zurzeit an seiner Jahresarbeit zum Thema In die Fußstapfen seiner Schwester Hannah ist nun der 14-jährige Jakob Prendinger getreten. Auch ihn fesselt das Thema „Fotographie“. Als Schüler einer 8. Klasse der Waldorf-Schule Wien-Mauer recherchiert er zurzeit an seiner Jahresarbeit zum Thema „Geschichte der Fotografie und Funktionsweise der Camera Obscura“. Um die Technik und Geschichte der Camera Obscura zu verstehen, reiste er von Wien nach Mülheim an der Ruhr ins Museum zur Vorgeschichte des Films. Bereits 2010 hatte sich die damals 16-jährige Hannah Prendinger nach Mülheim aufgemacht.
Zunächst gab es am Freitag, 6. März, für Jakob und seinen Vater Karl Prendinger eine besondere Führung durch den Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz, in der auch auf frühe fotografische Aufnahmeverfahren und Fototechniken – wie Cyanografien – eingegangen wurde. Mit einer Workshop-Zeichencamera und exklusiv auf dem großen Projektionstisch fertigte der Schüler aus Wien Zeichnungen an.
Jakob absolvierte zwei Workshops mit dem Museumspädagogen und entwickelte selbst einige Cyanotypien (Fotogramme).
In den Zeichenpausen beantwortete Dr. Jörg Schmitz alle für die Jahresarbeit wichtigen Fragen.

Mit vielen detaillierten Informationen im Gepäck reiste Jakob mit seinem Vater wieder zurück nach Wien.

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