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Hintergrundbild Camera Obscura
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Die Ausstellung





Das Museum zur Vorgeschichte des Films erzählt vom langen Traum der Menschheit Bilder zu erzeugen und diese zu bewegen. Die Entdeckungen physikalischer Gesetzmäßigkeiten bestimmte die technische Entwicklung – die Erfindungen und Gerätschaften wurden immer einfallsreicher und die Möglichkeiten, Bewegung in das unbewegte Bild zu implizieren, immer ausgefeilter!Schattenspiele waren dem Menschen schon früh als Bildspielerein bekannt.
 
Schattenspiele, Faltperspektiven, Laternae Magicae, Guckkästen, Kaleidoskope, Zwirbelscheiben oder Daumenkinos – wer kennt nicht noch das ein oder andere optische Spielzeug aus den Kinderzimmern früherer Jahrzehnte?
 
Auf den Spuren dieser Frühgeschichte des bewegten Bildes erwarten den Besucher in dem alten Wasserturms all diese „optischen Spielereien“ in Form von fantastischen Exponaten aus der Sammlung „S“ von KH.W. Steckelings. Sie bilden das historische Herzstück des Museums und erläutern in ihrer lückenlosen Dokumentation, wie die Bilder laufen lernten.
 
Aber das Museum zur Vorgeschichte des Films bietet noch mehr: An 14 verschiedenen Themenstationen hat der Besucher nicht nur das historische Artefakt im Blickfeld, sondern darf an zahlreichen Nachbauten selbst tätig werden und optische Phänomene entdecken!



Ansicht der Themenstationen in der ersten Etage des Turms.
Die erste Etage steht unter dem Thema „Licht und Schatten“. Entdecken Sie hier u.a. die Anfänge der Bild-Experimente mit Schattentheatern, Faltperspektiven und Rollenpanoramen. Lichtbeeinflusste Objekte wie hauchzarte Lithophanien oder verblüffende Transparenzen verdeutlichen das enge Zusammenspiel von Licht und Wahrnehmung. Auch die etwas skurril anmutenden Anamorphosen sowie das allseits bekannte Kaleidoskop stellen bedeutende Entwicklungsschritte auf dem Weg zum Film dar.  

Im zweiten Obergeschoss dreht sich alles um „Das bewegte Bild und die frühen Techniken“.  Wohl jedem bekannt: das Daumenkino. Mit diesem „Kino für die Hosentasche“ war man natürlich schon ganz nah dran an der szenischen Bildfolge! Aber auch die vielen Stufen der Entwicklung, die dorthin führten, findet man auf dieser Etage vereint. Zoetrope – auch bekannt als Wundertrommel –, Lebensräder und Zwirbelscheiben sind hervorragende Beispiele dafür, wie im Zusammenspiel mit Geschwindigkeit die optischen Täuschungen an Dynamik und Tiefe gewannen und immer perfekter wurden.     


Der Guckkästen war besonders auf Jahrmärkten ein beliebtes Utensil zur Verbreitung von aktuellen Ereignissen.

Im dritten Teil des Museums, der sich bereits in der Wasserkuppel des Turms befindet, geht es um Guckkästen, frühe Fotografie und natürlich die weltweit größte begehbare Camera Obscura!
Der Guckkasten war lange Zeit auf Jahrmärkten der „historische Fernseher“, der Neuigkeiten verbreitete, aber auch Bilder von Landschaften, Städten Naturkatastrophen zeigte.
Die Camera Obscura – deren Prinzip bereits im 4 Jh. v. Chr. von Aristoteles beschrieben wird – wurde auf vielfältigste Weisen gebaut. Zum Beispiel Camerae Obscurae für die Reise, die dem Reisenden die Möglichkeit gaben, ohne Talent Skizzen zu zeichnen, waren sehr beliebt. 
 







Die Präsentation der Camera Obscura am Projektionstisch in der Turmkuppel ist das große Finale eines unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Besuchs im Museum zur Vorgeschichte des Films!  


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