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Hintergrundbild Camera Obscura
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Eröffnung 2.9.2006





Mit einem Festakt wurde am Samstag, den 2.9.2006 die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films feierlich eröffnet: "Eine erfolgreiche Punktlandung", so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Innerhalb von zwei Jahren wurde das Projekt zügig umgesetzt und das bei Einhaltung des vorgegebenen finanziellen Rahmens. 



Frühlingsimpression der Camera Obscura im MüGa-Park.

In luftiger Höhe – auf der Balustrade des ehemaligen Wasserturms – spielte zum Empfang der Gäste ein Bläser-Ensemble, während Nico Floer im Festzelt auf einem Piano die anschließende Feierstunde mit bekannten Filmmelodien begleitete.



Das neue Museum sei nicht Nostalgie, sondern ein Schritt zur Positionierung und ermögliche dem Ruhrgebiet den Schritt zu einem neuen Image und einer neuen Identität, beschwor der Essener Kulturdezernent Dr. Oliver Scheytt den Gedanken der Kulturhauptstadt 2010. Dr. Christoph Hilz, der den Hauptsponsor RWE Aqua vertrat, betonte: "Mit der Projektunterstützung will das Unternehmen seine kommunale Verwurzelung zeigen".



Ein herzlicher Dank ging an das Team, den Sammler KH.W. Steckelings, den Düsseldorfer Architekten und Multimedia-Szenographen Prof. Dr. Hans Hermann Hofstadt und die Ausstellungsplaner der Firma Kessler & Co. sowie an Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold und Projektleiterin Inge Kammerichs von der MST Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH.Am Nachbau des Kaleidoskopes können Besucher selbst optische Phänomene erleben.



"Die Experten der nächsten Pisa-Studie werden rätseln, warum die Ergebnisse im Fach Physik bei Mülheimer Schülern so fantastisch ausfallen", vermutete Inge Kammerichs. Carl Zeiss aus Jena führte als historische Figur in launigen Versen durch das weitere Programm.



Die Eröffnung war gleichzeitig der Beginn einer neuen Museumspartnerschaft mit der türkischen Stadt Beykoz: Der Oberbürgermeister von Beykoz, Muharrem Ergül, der der Feierstunde beiwohnte, und die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld besiegelten den Austausch mit dem Beykozer Filmmuseum.

 

 

 

 


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