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Hintergrundbild Camera Obscura
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Geschichte & Technik

Geschichte:
 Sir Issac Newton zeigt in einem alten Stich das Prinzip der Lochkamera.

Alle vom Menschen erdachten technischen Anwendungen im Bereich der sich bewegenden Bilder beruhen letztendlich auf demselben optischen Prinzip, das sich die Natur bereits seit Millionen von Jahren zunutze macht: Das menschliche Auge sieht auf die gleiche Art wie das Auge der Camera Obscura.

 
Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „dunkler Raum“.
 
Das Grundprinzip der Camera Obscura ist sehr einfach, denn jeder Gegenstand, ob er leuchtet oder reflektiert, sendet in alle Richtungen Lichtstrahlen aus, die sich geradlinig ausbreiten. Wenn diese Lichtstrahlen nun durch eine kleine Öffnung in einen lichtdichten Raum gelangen, werden sie je nach Durchmesser des Loches gebündelt und projizieren ein Bild auf die gegenüberliegende Wand. Die Abbildung auf dieser Wand ist seitenverkehrt und steht auf dem Kopf.
 

Die Beobachtung des Lichts in der dunklen Kammer war als optisches Phänomen bereits dem antiken Philosophen Aristoteles im 4. Jh. v.Chr. bekannt.


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Die Technik im Broicher Wasserturm:

     Die Optik der Camera Obscura. Aufgneommen bei der jährlichen Wartung.       Das Objektiv der Camera Obscura: ein fokussierbares 3-linsiges System mit einer Öffnung von 40 mm und einem Öffnungsverhältnis 1:65.  

 

Die Optik besteht aus einem drehbaren Spiegelkopf mit kippbarem Spiegel und fokussierbarem Objektiv.

  • Der Spiegel hat einen freien Durchmesser von 300 mm.
  • Das Objektiv ist ein fokussierbares 3-linsiges System mit einer Öffnung von 40 mm und einem
  • Öffnungsverhältnis 1:65.
  • Die bildseitige Schnittweite (Abstand Objektiv bis zum Projektionstisch) beträgt ca. 9 m.
  • Objekt- und Bildwinkel betragen jeweils 8 º.

 

 

 

Die Camera Obscura in Mülheim ermöglicht

 

Die Projektionsfläche in der Kuppel der Mülheimer Camera Obscura.

 

  • einen vollständigen Rundumblick vom Gartengelände der MüGa bis zum Horizont,
  • eine scharfe Abbildung von Objekten in einem Entfernungsbereich von 13 m bis unendlich mittels Objektivfokussierung,
  • einen Bildfelddurchmesser auf dem Projektionstisch von 1400 mm.

 

Sie gestattet damit eine naturgetreue Beobachtung ihrer äußeren Umgebung innerhalb des vollständig abgedunkelten Raumes im ehemaligen Wasserkessel des Turms. Dort befindet sich der Projektionstisch, an dem sich ca. 25 Besucher gleichzeitig am Phänomen der „Lochkamera“ begeistern können.


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