
Immer Sonntags um 12.00 Uhr bietet das Museum seit 2008 in unregelmäßigen Abständen spannende Vorträge und abwechslungsreiche Veranstaltungen rund um das Thema des Hauses.
nächster Termin: Sonntag, 29. Januar 2012
Unter dem Titel „Jüdische Musiker zwischen 1933 und 1945“
„Vergöttert, vertrieben, verfolgt" – dem Schicksal jüdischer Musiker zwischen 1933 und 1945 widmet sich Klaus Schröter in seiner historischen Schellackplatten-Stunde.
Die weltweite Bewunderung für das hohe Niveau des Musiklebens im Deutschland der Weimarer Republik war in erheblichem Maße dem Wirken Künstler jüdischen Glaubens zu verdanken. Aber der großen Begeisterung des Publikums folgte mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten Anfang 1933 die staatlich verordnete, systematische Vertreibung aus dem Kulturbetrieb. Die Diskriminierung durch Berufsverbote und Rassegesetzgebung löste einen Exodus sondergleichen aus.
Klaus Schröter zeichnet anlässlich des 70.Jahrestages der sogenannten „Wannsee-Konferenz" vom 20. Januar 1942 anhand von zeitgenössischen Original-Aufnahmen auf einem Grammophon den Lebensweg einiger Interpreten, Textdichter und Komponisten nach.
Der Eintritt ist im Museumseintritt von 4,50 EUR enthalten.
Bitte beachten Sie: Eine vorherige Anmeldung unbedingt erorderlich, da die Kapazitäten auf 35 Plätze limitiert sind!
Weitere Infos: Tel.: 02 08 / 3 02 26 05 - Frau Paschker
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