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Vergangene Wechselausstellungen: Eine Auswahl

„Tempus fugit – Museumspädagogische Projekte

Ein Rückblick“ in der Camera Obscura
2. Juli bis 27. August 2017

 

Tempus fugit - Museumspädagogische Projekte. Ein Rückblick - Ausstellungsplakat. Ausstellung vom 2. Juli bis 27. August 2017 Von der 1. Klasse bis zum Berufskolleg, von der Förderschule bis zum gymnasialen Leistungskurs – alle haben sich in den vergangenen 10 Jahren kreativ in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films verwirklicht. In einem kaleidoskopartigen Querschnitt wurden in der Ausstellung „Tempus fugit – Museumspädagogische Projekte. Ein Rückblick“ ab Sonntag, 2. Juli, rund 200 Fotos präsentiert. Ermöglicht wurden die wertvollen museumspädagogischen Angebote von der Leonhard-Stinnes-Stiftung. Die Ausstellung war als Dankeschön an alle Beteiligten, Schüler, Lehrer und die kooperierenden Schulen gedacht.

 

Arbeiten aus zahlreichen museumspädagogischen Projekten, Führungen, Museumsrallyes, Projekttagen, fotohistorischen Aktionswochen und Exkursionen sind entstanden – mit Titeln wie „Panorama“ „Mülheim in Sandwich-Fotos“ über „Spurensuche – Relikte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Mülheim“ bis hin zu „Quadratisch – praktisch – gut. Die Architektur der Realschule Stadtmitte“.

Vom 2. Juli bis 27. August ließen sich die bemerkenswert kreativen und künstlerischen Arbeiten in der Camera Obscura bestaunen.

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Finale der Wanderausstellung „Uferläufer – 9 Studenten am RuhrtalRadweg“ in Mülheim an der Ruhr


Die Fotoausstellung von neun Studenten der Ruhrakademie in Schwerte, die den RuhrtalRadweg aus ungewohnten Blickwinkeln zeigte, kam - nach einer mehrmonatigen Tournee entlang der Ruhr - zum Finale nach Mülheim an der Ruhr. Vom 11. bis 28. Juni 2017 konnte sie in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films besucht werden.

Neun Fotografie-Studenten haben zusammen mit ihrem Dozenten Hendrik Lietmann den RuhrtalRadweg von einer anderen Seite beleuchtet. Entstanden ist eine künstlerische und abwechslungsreiche Fotoausstellung, welche nun unter dem Titel
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des RuhrtalRadwegs im vergangenen Jahr waren die Macher des Radwegs eine Hochschul-Kooperation mit der Ruhrakademie in Schwerte eingegangen. Neun Studenten des Studiengangs Fotografie machten sich im Rahmen einer semesterübergreifenden Arbeit auf den Weg entlang des beliebten Radfernwegs, um mit ihren Kameras außergewöhnliche Motive einzufangen; eine willkommene Abwechslung im Lehrplan und eine wertvolle praktische Erfahrung.
Die vielfältigen Ergebnisse dieses Fotokurses wurden als Wanderausstellung „Uferläufer – 9 Studenten am RuhrtalRadweg“ bisher in Arnsberg, Bestwig und Unna präsentiert. Schließlich fanden sie ihren finalen Ausstellungsort in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films in Mülheim an der Ruhr. Für eine Fotoausstellung hätte dieser Ort passender nicht sein können, handelt es sich doch bei dem ehemaligen Wasserturm um die größte begehbare Camera Obscura der Welt.

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1992-2017 – 25 Jahre MüGa. Eine fotografische Rückschau
26. März bis 28. Mai 2017

 

1992-2017 - 25 Jahre MüGa. EIne fotografische Rückschau. Ausstellung zu Ehren der 25-jährigen MüGa!Seit 25 Jahren umgibt den ehemaligen Wasserturm, der einst Dampflokomotiven mit Wasser versorgte, nicht mehr die triste Industriebrache mit Schrottplatz von damals, sondern ein „Garten“, der seinesgleichen sucht: Mülheims Garten an der Ruhr – die MüGa – kann dieses Jahr bereits ein Vierteljahrhundert feiern. Die, im Rahmen der Landesgartenschau installierte, größte begehbare Camera Obscura der Welt mit ihrem einzigartigen Museum zur Vorgeschichte des Films feiert das Jubiläum ihres grünen Heimatortes selbstredend mit einer Sonderausstellung.

 

„1992-2017 – 25 Jahre MüGa. Eine fotografische Rückschau“ präsentierte eine Auswahl an aktuellen und historischen Fotografien, die die Verwandlung und Entwicklung einer brach liegenden Fläche hin zu Mülheims beliebter, insgesamt 66 Hektar großen Grünanlage zeigt. Rund 100 Fotos aus der Zeit von ca. 1970 bis 2017 veranschaulichten sowohl die Entwicklung Mülheims im Rahmen der MüGa als auch ihre fortschreitende Popularität. Die ausgestellten Lichtbilder und Pläne stammten aus unterschiedlichen Archiven sowie von verschiedenen Fotografen.

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10 Jahre Museum zur Vorgeschichte des Films - 50 Sonderausstellungen: Die Plakate
5. Februar - 19. März 2017

 

5. Februar - 19. März 2017:  10 Jahre Museum zur Vorgeschichte des Films - 50 Sonderausstellungen: Die PlakateSein 10. Jubiläum konnte das Museum zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura im Jahr 2016 bereits feiern – und passend dazu konnten auch die Sonderausstellungen eine runde Zahl verzeichnen: Mit der Ausstellung „10 Jahre Museum zur Vorgeschichte des Films – 50 Sonderausstellungen: Die Plakate“ wurde ein Blick auf alle Ausstellungen geworfen, die den ehemaligen Wasserturm in den letzten zehn Jahren bereichert haben.

Es gibt viele Gründe der Camera Obscura am Randes des MüGa-Parks einen Besuch abzustatten: Neben der einzigartigen Sammlung „S“ mit über 1.100 ExponateDie Ausstellung n zur Vorgeschichte des Films und etlichen ihrer Nachbauten, die kleinen wie großen Gästen praxisorientiertes Erleben ermöglichen, werten regelmäßig Sonderausstellungen den Museumsbesuch auf.

 

Ein Großteil der Ausstellungen ist Kunstschaffenden aus Mülheim und der näheren Umgebung zu verdanken – so wurde in der Camera Obscura bereits für viele junge Talente eine Bühne geschaffen. Themen wie „Foto-Porträts aus Nigeria“, „Architekturfotografie“ oder „Lichtradierungen“ zeugen nur stichprobenartig von der einzigartig-kreativen Vielfalt der bisherigen Ausstellungen – die besonders beim Anblick aller 50 Ausstellungsplakate deutlich wurde.

 

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„Arbeitswelten“ – Fotos von MUnterschiedlichste Arbeitseinblicke hat der Diplom Fotode-signer Michael Dahlke mit seiner Kamera auf eindrucksvolle Weise festgehalten. Vom 9. Oktober bis zur Winterpause (ab 14.12.) können seine Fotografien in der Camera Obscura mit dem Museum zur ichael Dahlke in der Camera Obscura
9. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

Ob Pilot, Wartungstechniker oder Großstadtschäfer: Unterschiedlichste Arbeitseinblicke hat der Diplom Fotodesigner Michael Dahlke mit seiner Kamera auf eindrucksvolle Weise festgehalten. Vom 9. Oktober bis zum 29. Januar 2017 können seine Fotografien in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films betrachtet werden.

Mit der Wechselausstellung „Arbeitswelten“ klang im ehemaligen Broicher Wasserturm das Ausstellungsjahr 2016 stilvoll aus. Gut 60 Farbfotografien erzählten eindrucksvoll vom ArbVom 9. Oktober bis zur Winterpause (ab 14.12.) können Michael Dahlkes Fotografien in der Ausstellung Arbeitswelten in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films betrachtet werden. eitsalltag der Menschen aus ganz Europa.
Der Mülheimer Fotograf bewies, dass er ein außergewöhnliches „Auge“ für das Besondere im Gewöhnlichen besitzt: Dank seiner Fotografien sind die abgebildeten Menschen bei ihrem alltäglichen Schaffen erstaunenswert stimmungsvoll in Szene gesetzt.

 

 

 

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Fiat Lux - Museumspädagogische Projekte 2016

26. Juni bis 29. September

 

Vom 26. Juni bis 29. September lassen sich in der Ausstellung Siebdrucke, Fotogramme, 3-D-Comicbilder, Animation und Comicfilm, Guckkästen und Cyanotypien – und alles selbstgemacht! Zahlreiche Mülheimer Schülerinnen und Schüler präsentierten zu Recht stolz ihre Arbeiten, die sie im Rahmen von museumspädagogischen Projekten der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films geschaffen hatten. 

 

Der Museumspädagoge der Camera Obscura, Dr. Jörg Schmitz, ist in allen Mülheimer Schulen bestens bekannt: Allein 2016 hat er mit Kindern und Jugendlichen der Realschule Broich sowie der Astrid-Lindgren-, Pestalozzi-, Katharinen-,Vom 26. Juni bis 29. September lassen sich in der Ausstellung Martin-von-Tours-, Gustav-Heinemann- und Otto-Pankok-Schule kreative Werke entstehen lassen.

 

Vom 26. Juni bis 29. September ließen sich in der Ausstellung „Fiat Lux – Museumspädagogische Projekte 2016“ rund 50 Schülerarbeiten u.a. aus den Themenbereichen Bewegung, Licht, Farbe und Fotografie in der Camera Obscura bestaunen.

 

 

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Short Trip - Studienarbeiten: Fünf fotografische Projekte. Fotos von Christian Huhn  Folkwang-Universität der KünsteStudienarbeiten: Fünf fotografische Projekte. Fotos von Christian Huhn – Folkwang-Universität der Künste
22. Mai bis 19. Juni 2016

Dank seiner kreativen Fotoarbeiten konnte der Folkwang-Student Christian Huhn schon einige Auszeichnungen verbuchen: Die in der Camera Obscura ausgestellten Werke zeigten kunstvChristian Huhn und Dr. Jörg Schmitz bei der Ausstellung Studienarbeiten: Fünf fotografische Projekte. Fotos von Christian Huhn  Folkwang-Universität der Künste oll Dinge aus dem alltäglichen Leben. Vom 22. Mai bis 19. Juni 2016 konnte seine spezielle Sicht der Dinge auf rund 40 Bildern in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films betrachtet werden.

Die Ausstellung behandelte die Themen „Tier im musealen Raum“, „short trip“, „Stadtgrün“, „Wasser 8020“ und „Stand der Dinge“ (technische Makro-Still-Leben).

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Ausstellungs-Trilogie „Wo kämen wir hin.“

Fotos + Videos von Jürgen Diemer
17. März bis 28. April 2016

 

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: „Wo kämen wir hin“, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ging.“ Dieses Zitat des Schweizer Schriftstellers Kurt Marti hatte Jürgen Diemer für seine Homepage ausgewählt. Der Mülheimer Fotograf lebte nach dieser Devise. Er ging, schaute – und er fotografierte. Im März 2015 starben Jürgen Diemer und seine Frau Claudia bei dem Absturz der Germanwings Maschine in den französischen Alpen. Dass der Künstler und seine Arbeiten unvergessen bleiben, dokumentierte eine Ausstellungs-Trilogie: An drei Orten in Mülheim an der Ruhr wurde posthum die Bandbreite seiner Werke präsentiert.

 

Viele seiner Auftraggeber kamen aus dem Kultur- und Kunstbereich. Jürgen Diemer fotografierte und filmte BühnenGomera 2013 Lorbeerwald, Jürgen Diemerinszenierungen, dokumentierte Kulturveranstaltungen und Ausstellungen, gestaltete Printprodukte und Internetseiten. Doch auch ohne Auftrag war die Kamera seine ständige Begleiterin: Ebenso enthusiastisch hielt er damit seine Eindrücke von Natur- und Industrielandschaften, abstrakten Strukturen und den Menschen, denen er begegnete, fest.

 

So unterschiedlich die Genres sein mögen: Immer gelang es ihm ebenso, das Außergewöhnliche im Alltäglichen sichtbar werden zu lassen, als auch Außergewöhnliches spektakulär in Szene zu setzen. „Jürgen hat Großes geleistet und hinterlassen. Sein besonderer Blick, der künstlerische Prozess, der für ihn im Zentrum stand, und seine Art, die Welt zu sehen, waren unvergleichlich“, so seine Schwägerin Beate Maue: „Weil er sehr einfühlsam und zurückhaltend war, fassten die Menschen, die er fotografierte, schnell Vertrauen. Vielleicht hat er gerade deshalb großartige Momente so künstlerisch sensibel eingefangen.“

Fassungslos reagierten viele Mülheimer sowie seine Künstlerkollegen und Freunde auf den tragischen Tod von Jürgen und Claudia Diemer am 24. März 2015. Schnell entstand der Plan, sein – noch nie in einer Ausstellung in seiner Heimatstadt gezeigtes – Schaffen zu würdigen. Familienangehörige, Freunde, Künstler und die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST), für die Jürgen Diemer zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Events fotografierte, konzipierten die drei Ausstellungen mit drei unterschiedlichenLandschaftspark Nord_Duisburg_2005 Themen, die vom 17. März bis 28. April an drei Orten zu sehen waren.

 

 

Zur Vernissage am 17. März 2016 wurden die Veranstaltungsorte miteinander verknüpft:

Um 17 Uhr wurde die Trilogie im Museum zur Vorgeschichte des Films mit der Camera Obscura eröffnet; dort waren Straßentheater- und Kulturevent-Fotos zu sehen. Im Rathaus (1. Etage, Übergang über die Friedrich-Ebert-Straße und Erdgeschoss, Ruhrfoyer) ging es ab 18.30 Uhr weiter; dort wurden Panoramen aus Mülheim und dem Ruhrgebiet ausgestellt. Für die Stadtbibliothek im MedienHaus (3. Etage), wo um 19.30 Uhr die Abschlussveranstaltung mit zusätzlichen Videoprojektionen begann, wurden die Themen Reisebilder und Naturlandschaften sowie Videos ausgewählt. Bei der Vernissage sind einige Künstler aufgetreten, mit denen Jürgen Diemer befreundet war und eng zusammengearbeitet hat. Ebenfalls anzutreffen waren der Kölner Fotograf und langjährige Weggefährte Christoph Zierhut, der vor allem bei der Auswahl und Erstellung der Bilder aktiv war, Gert Rudolph als Vorsitzender von Art Obscura und erfahrener Kunst- und Veranstaltungsorganisator sowie Videokünstlerin Barbara Bays und natürlich auch Jürgens Schwestern und ihre Familien als „Ausstellungs-Macher“. Denn erst durch die großzügige Finanzierung und den persönlichen Einsatz von Angelika Rathofer und Marlies Ball (beide geborene Diemer) ist diese Ausstellung überhaupt möglich geworden.
Zur Eröffnung hat außerdem Oberbürgermeister Ulrich Scholten ein Grußwort gesprochen und Dr. Gottlieb Leinz (ehem. Lehmbruck Museum, Duisburg) eine Rede gehalten.

Impressionen der Vernissage finden Sie hier.

 

Die Bilder und ein Ausstellungskatalog konnten käuflich erworben werden; die Einnahmen haben die Angehörigen ohne Abzug an gemeinnützige Organisationen weitergeleitet: Unterstützt werden sollten damit die Initiative zur Flüchtlingshilfe „Willkommen in Mülheim“, die Regler Produktion e.V., mit der Jürgen Diemer in der Freilichtbühne zusammenarbeitete, sowie der von Claudia und Jürgen Diemer mitgetragene Verein Art Obscura e.V., der integrative Kulturprojekte von oder für Menschen mit einer Behinderung fördert.


Der Eintritt zu den Ausstellungen war frei (17.3. bis 28.4.2016).

Die Öffnungszeiten:

Stadtbibliothek im MedienHaus, Synagogenplatz 3, montags bis freitags 10.00 bis 18.30 Uhr, samstags 10.00 bis 14.00 Uhr

Rathaus, Eingang „Am Rathaus 1“ und Eingang „Rathausmarkt“, montags bis freitags 8.00 bis 18.00 Uhr

Camera Obscura, Museum zur Vorgeschichte des Films, Am Schloß Broich 42, mittwochs bis sonntags 10.00 bis 18.00 Uhr (an Karfreitag und den Osterfeiertagen geöffnet!)

 

(von links) Angelika Rathofer, Barbara Bays, Gert Rudolph, Christoph Zierhut und Marlies Ball haben die Ausstellungs-Trilogie Wo kämen wir hin - Fotos + Videos von Jürgen Diemer gemeinsam mit der MST GmbH realisiert.

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Jürgen Diemer, geboren am 23. März 1959 in Mülheim an der Ruhr, studierte nach einer naturwissenschaftlichen Ausbildung Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen. In 22 Jahren als freier Foto- und Grafikdesigner hat er neben den Arbeitsschwerpunkten Bühnenfotografie und Dokumentation auch die Gestaltung und Produktion von Bühnenprospekten, audiovisuellen Installationen, Lichtdesign und unterschiedliche Produkte im Bereich Kunst, Printmedien, Corporate Identity und Screen Design realisiert.

 

 

 

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24. Januar bis 6. März 2016
"Gesichter Asiens" - Fotos von Oliver-Parviz Engel

 

 Wechselausstellung in der Camera Obscura: Gesichter Asiens vom 24, Januar bis 6. März 2016 von Oliver Engel. Aus Nepal, Oman, Singapur, Malaysia und der Himalaya-Region, aber auch aus dem Sudan kommen die Menschen, die der Fotograf Oliver-Parviz Enge Wechselausstellung in der Camera Obscura: Gesichter Asiens vom 24, Januar bis 6. März 2016 von Oliver Engel. Aus Nepal, Oman, Singapur, Malaysia und der Himalaya-Region, aber auch aus dem Sudan kommen die Menschen, die der Fotograf Oliver-Parviz Enge 

 

Aus Nepal, Oman, Singapur, Malaysia und der Himalaya-Region kommen die Menschen, die der Fotograf Oliver-Parviz Engel auf seinen Reisen durch den asiatischen Raum auf besonders persönliche Weise in Fotografien festgehalten hat. Vom 24. Januar bis 6. März 2016 konnten seine Werke in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films betrachtet werden.

 

Mit der Wechselausstellung „Gesichter Asiens“ wurde in dem ehemaligen Broicher Wasserturm das Ausstellungsjahr 2016 eingeläutet. Gut 30 Portraits – auf Alu-Dibond gezogen – waren sowohl farbig als auch schwarz-weiß zu sehen. Die „Gesichter Asiens“ erzählen eindrucksvoll von ihren jeweiligen spezifischen Lebenssituationen.

 

Oliver-Parviz Engel bereiste die Regionen Asiens, in denen seine Fotos entstanden sind, mit Fahrrad und Auto – auch auf Trekkingtouren suchte der Hobbyfotograf den Kontakt zur einhAus Nepal, Oman, Singapur, Malaysia und der Himalaya-Region kommen die Menschen, die der Fotograf Oliver-Parviz Engel auf seinen Reisen durch den asiatischen Raum auf be-sonders persönliche Weise in Fotografien festgehalten hat. Vom 24. Januar bis 6.eimischen Bevölkerung und spürte so charakteristisch archetypische Menschen auf, die er faszinierend fotografisch verewigte. Sein besonderer Blick für das Wesen des Menschen wurde mitunter durch seinen Beruf als Förderschullehrer gefestigt.

 

Für seine Begegnungen in den abgelegenen Regionen Asiens kaufte sich der im Iran geborene Fotograf eine Instax-Sofortbildkamera, und schuf so eine Möglichkeit, den Menschen das Resultat seiner Arbeit zeigen zu können: „Teilweise waren das Dörfer mit 20 Einwohnern – so konnte ich den Menschen etwas zurückgeben. Die Fotografierten waren immer sehr stolz, wenn sie ihr Foto sahen“, erklärt Oliver-Parviz Engel.

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25. Oktober bis 20. Dezember 2015

Reinald Schnell zum 80sten

 

Filme, Bilder, Zeichnungen & Fotos –
Ausstellung zu Ehren eines Allroundtalents

 

Und zwar eines Mülheimer Allroundtalents: Reinald Schnell ist im Oktober 2015 80 Jahre alt geworden! Falls sein Name jemandem in Mülheim tatsächlich nichts sagen sollte – er ist Filmemacher, Fotograf, Schriftsteller, Maler und immer wieder politisch engagierter Mensch.  Vom 25. Oktober bis 20. Dezember 2015 wurde ein Teil seines umfangreichen Lebenswerkes in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films ausgestellt.

 

Kaum ein Mülheimer Künstler ist so schReinald Schnell, ein Mülheimer Allroundtalent, wird zu Ehren seines 80. Geburtstages eine Ausstellung mit seinen vielfältigen Werken gewidmet. wer in den Rahmen einer Ausstellung „zu fassen“ wie Reinald Schnell. Aufgrund seiner kulturellen und künstlerischen Vielseitigkeit, aus der neben Bildern, Zeichnungen und Fotos auch Filme und literarische Texte hervorgegangen sind, kann man nur versuchen, dieses beeindruckende Lebenswerk darzustellen. Der Versuch ist es aber definitiv wert! Aus der Mülheimer Kulturszene ist Reinald Schnell nicht wegzudenken.

 

Die Kunst- und Kulturliebe wurde Reinald Schnell quasi „in die Wiege gelegt“ – Persönlichkeiten wie Otto Pankok und Peter Nestler gingen im Elternhaus ein und aus. In der Nachkriegszeit entflammten Diskussionen zwischen Schriftstellern, Malern, Schauspielern und Arbeitern im elterlichen Wohnzimmer, die den Grundstein für Reinald Schnells Kunstinteresse legten.

 

 

Hier finden Sie ein ausführliches Interview mit Reinald Schnell, das am Tag der "Hängung" am 22. Oktober 2015 geführt wurde.

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23. August bis 18. Oktober 2015:

Neue Horizonte – Impulsgeber Camera Obscura


Mehr als 100 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern präsentierte eine neue Wechselausstellung in der Camera Obscura. Unter dem Titel „Neue Horizonte – Impulsgeber Camera Obscura“ wurden dort die eindrucksvollen Werke vom 23. August bis zum 18. Oktober ausgestellt.


Ob Michael Jackson in bunten Siebdruckvarianten, gemalte Situations-Portraits, märchenhafte Scherenschnitte oder „Augenspielereien“ – die Museumspädagogik der Camera Obscura vermittelte den beteiligten Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen „Neue Horizonte“ im kreativen Denken und Arbeiten.


Die ausgestellten Bilder stammten von verschiedenen Kunstprojekten, die 2014/15 auf Anregung der Camera Obscura in Kooperation mit der Realschule Broich, der Willy-Brandt-Schule, dem Otto-Pankok-Gymnasium, und der Gustav-Heinemann-Schule entstanden sind. Die Kinder und Jugendlichen der Jahrgangsstufen 5-11 beschäftigten sich intensiv mit den Themenbereichen Fotografie und Bildbearbeitung. Auch die Technik des Scherenschnitts und des Siebdrucks sowie das Thema Fotorealismus wurden bei den Kooperationsprojekten im Unterricht behandelt. Bei der Hängung der Werke waren die Lehrerinnen Barbara Springer von der Gustav-Heinemann-Schule und Carmen Speckin von der Realschule Broich sowie drei Schülerinnen anwesend.


Ohne die großzügige Unterstützung der Leonhard-Stinnes-Stiftung hätten die zeitintensiven und technisch aufwendigen Workshops in den Schulen nicht durchgeführt werden können, die von Museumspädagoge Dr. Jörg Schmitz von der Camera Obscura betreut wurden.
Die Kooperation der Camera Obscura mit den genannten Schulen erwies sich dabei erneut als ein wichtiger Impulsgeber für die lokalen Bildungseinrichtungen, von dem die Mülheimer Schülerinnen und Schüler zweifelsohne profitierten. Denn gerade aus der Kombination klassischer Printverfahren und neuer Medien ergeben sich interessante künstlerische Ansätze.

Mehr als 100 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern präsentiert eine neue Wechselausstellung in der Camera Obscura. Unter dem Titel So lernten die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtfach Grafikdesign an der Realschule Broich mit Photoshop und Co. umzugehen. Bananen und Tomaten wurden digital hinzugefügt, bearbeitet und im Siebdruckverfahren bunt auf Pop-Art-Weise neu kombiniert, berichtete Lehrerin Carmen Speckin. Teils faszinierend-verstörende Effekte wurden von den Schülerinnen und Schülern erzielt, indem sie am PC Foto-Portraits mit anderen Augenpaaren versahen. Zu den ausgestellten Werken zählten auch Arbeiten integrativer Klassen, so wurden an der Willy-Brandt-Schule Scherenschnitt-Märchenszenen in Teamarbeit entwickelt.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, 23. August, mit einleitenden Worten des Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz.

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05. Juli bis 09. August 2015

Wechselausstellung Camera Obscura:
Ulrich Rebentisch – Lochkamera digital. Aus neu mach alt


Wechselausstellung Camera Obscura: Ulrich Rebentisch  Lochkamera digitalUnter dem Titel „Lochkamera digital. Aus neu mach alt“ präsentierte eine Wechselausstellung in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films Arbeiten des Fotografen Ulrich Rebentisch. Vom 5. Juli bis zum 9. August waren rund 30 Schwarz/Weiß-Fotos zu sehen, die einen neuen Blick auf das Ruhrgebiet und den Niederrhein werfen.

Ulrich Rebentisch fotografiert seit über 30 Jahren. Die ersten Bilder machte der Niederrheiner aus Wesel mit der Kamera seines Vaters. Sie waren analog, schwarz/weiß und etwas ungelenk. „Meine erste Kamera war dann eine Kodak Instamatic. Ich bekam sie mit 14 Jahren, und dass damals der Funke bereits zündete, kann man nicht gerade sagen“, erinnert sich der Fotograf.
Rebentisch hat schließlich die technische Entwicklung der Fotografie durchlaufen und geht nun zurück zu den Anfängen.
Vor die moderne Technik baut er einen Camera-Obscura-Vorsatz und ersetzt somit die Linse.

Seinem fotografischen Thema hat sich Ulrich Rebentisch eher durch Zufall genähert: Bei der Beschäftigung mit der Lomografischen Gesellschaft entwickelte er ein Interesse und die Idee für seine besonderen Fotos.

Der Begriff „Lomografie“ leitet sich von der Kleinbildkamera „LOMO Compact Automat“ (LC-A) der Sankt Petersburger Firma Lomo ab. Fotos, die mit diesem oder ähnlichen Billigkamerafabrikaten gemacht werden, haben eine im Vergleich zu regulären Fotokameras mangelhafte Bildqualität mit Fehlern und Störeffekten. Bei der Lomografie sind diese unvorhersehbaren Bildeigenschaften jedoch erwünscht.

Unter dem Titel Heute fotografiert Ulrich Rebentisch mit einer Panasonic GX7 auf dem Stand der Technik und belichtet daneben ständig mit einer Olympus EP1 mit Skink Pinhole sowie einer EPM 1 mit Holga-Objektiv das technisch Mögliche am anderen Ende der Skala.

30 % seiner fotografischen Arbeiten führt er mit Pinhole-Aufsatz durch, auf Grund der langen Belichtungszeiten mit Stativ.

Seine Motive entdeckt er in der Umgebung, in der Industrie, der Natur oder in alten stillgelegten Fabrikanlagen. Die spannenden Industriekultur-Motive findet er rund um den Niederrhein: So sind unter anderem Fotos aus dem Landschaftspark Nord oder vom Stadthafen Wesel in der Ausstellung zu sehen.

Die Gegenstände auf den Bildern scheinen bekannt. Und doch wird der Fotograf hier zum Künstler, da es ihm gelingt, besondere Ausschnitte zu wählen. Es sind unscheinbare Details – die uns das Alltägliche neu zeigen. Einige Fotos vermitteln eine Stille, die ihresgleichen sucht.


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EUROPA.

Vom 19. April bis 28. Juni 2015.

 

Diese  Wechselausstellung in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films in Mülheim an der Ruhr stand ganz im Zeichen Europas. „EUROPA“ – so der Titel der Schau, die vom 19. April bis 28. Juni 2015 die besten 30 Einsendungen zum Fritz-Henßler-Förderpreis 2015 zeigte.

Europa besteht nicht nur aus einer geographischen Definition. Europa beinhaltet auch Geschichte, Politik, Kultur, Alltag und Identität. Es finden sich aber auch Aspekte von Unsicherheit und Angst.
Jeder hat seine sehr persönliche Beziehung zu Europa. Spricht man darüber, so erreicht man schnell die Grenze der Sprache. So liegt es nahe, nach einem Medium der Verständigung zu suchen. Dieses grenzübergreifende Medium der Verständigung sind die Bilder. Beim Fritz-Henßler-Förderpreis 2015 handelte es sich um einen Gestaltungswettbewerb für Auszubildende in medienorientierten Berufen. Die Einsendungen zu diesem Thema sind eindrucksvoll, die gewählte Formensprache so bunt wie Europa. Jede Einsenderin und jeder Einsender legt ein subjektives Zeugnis ab.


Die Ausstellung besaß einen aktuellen Zeitbezug, die dem Publikum ein wunderbares Dialogangebot machte. Die Bilder als temporäres Phänomen haben die Qualität zum Zeugnis des Jahres 2015 zu werden.

 

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"Das Bild aus dem Karton"  

1. Februar bis 12. April 2015:

Wie kommt das Bild aus dem Karton? Auf viele dieser Fragen hatte Mülheims Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films die Antworten parat. Davon inspiriert, haben Studentinnen und Studenten der Folkwang Universität der Künste mit unterschiedlichen, selbstgebauten Varianten der Lochkamera und frühen fotografischen Verfahren experimentiert und präsentierten seit dem 1. Februar ihre Ergebnisse in der aktuellen Wechselausstellung „Das Bild aus dem Karton“ in der Camera Obscura.


In der Kuppel des früheren Wasserturms, wurde nicht nur das PrinzipDas Bild aus dem Karton: Die gerahmten Fotografien der Folkwang-Erstsemester. der „dunklen Kammer“, der sogenannten Lochkamera anschaulich gemacht, dieser Ort begeisterte auch die Erstsemester im Studiengang Fotografie an der renommierten Folkwang Universität der Künste. Zum Abschluss des Kurses „Grundlagen der Fotografie“ stellten 22 Studierende ihre Arbeiten erstmals öffentlich aus, betreut von Prof. Gisela Bullacher und Dozent Peter Lütkemeyer.

Obwohl an der Folkwang Universität digitale und analoge Fotografie zu gleichen Teilen behandelt werden, ist das Erforschen der Funktionsweise analoger Urformen der Fotografie eine wichtige Grundlage, findet Professorin Gisela Bullacher. Bei einem Besuch mit Studierenden in der Camera Obscura im vorigen Mai knüpfte sie den Kontakt zu Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold, der aufgrund der engen thematischen Verwandtschaft des Museums zur Vorgeschichte des Films direkt eine Kooperation vorschlug: „Eine so bedeutende Institution wie die Folkwang Universität hilft mit solchen Projekten, das Wissen um die Ursprünge der Fotografie auch im digitalen Zeitalter zu bewahren. Die Lehre und das Museum haben da definitiv Berührungspunkte und diese Ausstellung ergänzt das Thema unserer Camera Obscura perfekt.“ Gegen Ende des Wintersemesters wurden dann die Arbeiten des Kurses mithilfe von Peter Lütkemeyer, Dozent für Technologien der Fotografie, ausgewählt und in den 31 Rahmungen Das Bild aus dem Karton: Eine selbstgebaute Camera Obscura Quelle/Autor: Christian Hahnzusammengestellt, die anschließend in den Räumlichkeiten der Camera Obscura gehängt wurden. „Ein super Kontext für unsere Arbeiten“, meinte auch die bei dem Projekt teilnehmende Studentin Elsa zur Mülheimer Camera Obscura.
Die Bilder der Studierenden stammten aus den unterschiedlichsten Lochkameras, die jeder individuell angefertigt hatte: mal ein Schuhkarton, eine Schmuckdose oder ein selbstgezimmerter Holzkasten. Je nach Form und Größe entstanden dabei unterschiedliche Formate, und auch ein Missgeschick oder ein Fehler beim Entwickeln hat unbeabsichtigte, aber interessante Bildschöpfungen hervorgerufen. Die meisten studentischen Fotografen entschieden sich für die Arbeit mit Papiervorlagen, die nur eine begrenzte Anzahl von Abzügen und damit eine gewisse Einzigartigkeit entstehen lassen. Zu sehen – und mitunter erst beim zweiten Blick – waren Landschaften, Gebäude, Autos und hin und wieder auch Menschen. Eine anstrengende Übung für den Porträtierten, denn die Belichtungszeit der Bilder betrug hier zwischen 8 Minuten und 3-4 Stunden. Mehr noch als das Motiv zählte die daraus resultierende Ästhetik der Kontraste. Hier hinterließen selbst schlafend porträtierte Fotografen sichtbare Spuren.

Diese jungen Experimente mit alter Fototechnik wurden vom 1. Februar bis zum 12. April ausgestellt. Am Sonntag, den 01. Februar, fand zur Ausstellungseröffnung die Begrüßung durch Dr. Tobias Kaufhold in der Camera Obscura statt, ergänzt von Erläuterungen durch Professorin Gisela Bullacher.

 

 

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Mit TIME IN A CAN präsentiert die größte begehbare Camera Obscura der Welt ausgesuchte Solargraphien des gleichnamigen internationalen FotoprojektsVom 7. September bis 21. Dezember 2014 waren „Fotos aus der Dose“ zu sehen, genauer Fotos aus dem internationalen Projekt „Time in a Can“, die bereits in Madrid ausgestellt wurden.

Leere 33 cl-Getränkedosen im schmalen Format, in das ein 0,22 Millimeter großes Loch gestanzt wurde, dienten hierbei als Camera Obscura und hatten gleichzeitig die Funktion eines Fotoapparates.

Bei „TIME IN A CAN“ handelt es sich um ein internationales Photo-Projekt, das auf der Grundlage der Solargraphie basiert, einer extremen Langzeitbelichtung. Dabei haben Bilder Belichtungszeiten von Tagen, Wochen und Monaten Bei diesem Projekt betrug die Zeitspanne von der Sommer- bis zur Wintersonnenwende 2011, also vom höchsten bis zum niedrigsten Stand der Sonne. In den Aufnahmen finden sich kleine und große Geschichten wieder, sonnige Tage, Regen und Schnee – ein halbes Jahr in einem einzigen Bild festgehalten, für das menschliche Auge in dieser Form praktisch nicht sichtbar.

Bei Als 1826 Joseph Nicéphore Niépce die weltweit erste fotografische Abbildung der Welt schuf, dauerte die Belichtungszeit noch 6 Stunden. Die ausgestellten Fotografien sind in der heutigen Zeit mit seinen sofort abrufbaren Digitalbildern sehr ungewöhnlich, betont Dr. Tobias Kaufhold, Direktor desMit TIME IN A CAN präsentiert die größte begehbare Camera Obscura der Welt ausgesuchte Solargraphien des gleichnamigen internationalen Fotoprojekts Museums zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura: „Diese Ausstellung ist ein Glücksfall für Mülheim und passt hervorragend in die Camera Obscura“. Die Bilder schlagen eine passende Brücke zu den historischen Fotografien in der angrenzenden Sammlung des Museums.

Mit TIME IN A CAN präsentiert die größte begehbare Camera Obscura der Welt ausgesuchte Solargraphien des gleichnamigen internationalen FotoprojektsUnterstützt wurde das Projekt vom europäischen Verband der Getränkedosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe). Der Anspruch, Zeit in einer Dose festhalten, passt nach Ansicht von Welf Jung, Sprecher von BCME, ebenso gut zur schier unendlichen Recyclebarkeit des Materials, das mit seiner Haltbarkeit auch ohne Probleme die 6 Monate Belichtungszeit überdauert.

Die Wechselausstellung Time in a Can in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films geht bis zum 31. OktoberOffiziell eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, 7. September, um 12 Uhr mit einleitenden Worten von Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold.

Der Eintritt zur Wechselausstellung war am Eröffnungstag frei, für die Dauerausstellung in der Camera Obscura gilt der Eintritt von 4,50 EUR für Erwachsene und 3,50 EUR für Kinder bis 14 Jahre.

Geöffnet ist das Museum, das von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) betrieben wird, mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.


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