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Hintergrundbild Camera Obscura
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Entstehungsgeschichte

Wie der Broicher Wasserturm zum Museumserlebnis wurde...

 

Nach einigen Jahren überwiegend gastronomischer Nutzung des Broicher Wasserturms drohte dieser langsam in Vergessenheit zu geraten, zumal die Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes aufgrund der architektonisch anspruchsvollen Raumbeschaffenheit stark eingeschränkt sind. Die Camera Obscura in der Kuppel blieb zum Glück von allen VeEine Anamorphose des Broicher Wasserturms im Innern des Museums.ränderungen, die der Turm im letzten Jahrzehnt erlebte, stets unberührt.
 
Zwar existierten Pläne und Gedanken zur Einrichtung eines „Medienmuseums“ in Verknüpfung mit der Camera Obscura bereits zu Zeiten der Mülheimer Landesgartenschau, deren Realisierung war jedoch schwieriger als zunächst erwartet.
Mit einer großzügigen Spende der RWE Aqua GmbH wurde schließlich ein wichtiger Grundstein gelegt, der den Ankauf einer thematisch ins Konzept passenden Sammlung finanzierte und dem Turm einen neuen Inhalt gab.

 

Die im Zuge der geplanten musealen Umsetzung notwendigen Baumaßnahmen an dem denkmalgeschützten Industrierelikt konnten dank der Fördermittel des Landes Nordrhein- Westfalen realisiert werden.
 
Die Neugestaltung des Innenlebens und die Sanierung des Gebäudes lag in Händen eines sehr kreativen Teams. Die Arbeitsgemeinschaft des Architekten und Szenographen Prof. Dr. Hans-Hermann Hofstadt von der Hofstadt Multimedia GmbH Düsseldorf mit den Mülheimer Ausstellungsplanern Dr. Heike Niechoj und Helmut Kessler von der Firma Kessler & Co. GmbH entwarf ein einzigartiges Konzept.
 
Nach einem Zitat von Prof. Hofstadt „...ist ein Wasserturm von seiner Zweckbestimmung her schon in der Höhe vorbestimmt. Er ist lediglich dazu da, eine bestimmte Menge Wasser vorzuhalten, und zwar in einer gewissen Höhe, um in der Wasserleitung einen konstanten Druck zu gewährleisten... In Mülheim an der Ruhr/Broich gelang es vor 15 Jahren (1992) einen kleinen, alten Wasserturm, der nie in den Himmel wachsen wollte, und der Die zweite Etage des Museums zeigt Themenstation zu Thaumathropen. Die schnelle Zwirbelscheibe war das erste bewegte Bild der Geschichte.wahrscheinlich deshalb auch völlig unbekannt war und nicht mehr gebraucht wurde, auf eine ganz andere – spannende – Weise unsterblich zu machen. Mit einem einfachen und auch schon lange bekannten Trick wurde der Wasserturm in einen Leuchtturm umgewandelt: Das Licht strahlt aber nicht weithin leuchtend aus dem Zenit der Kuppel hinaus, sondern es fällt im Gegenteil durch ein kleines Loch an genau der gleichen Stelle von außen in einen dunklen, runden Innenraum hinein. Camera obscura – das fotografische Abbild der umgebenden Welt lebendig vor uns auf einer hellen Tischfläche. Welch eine versöhnende Geste...“
 
Die Devise der Planer, die „raue Schale“ des Turms zu erhalten und den Kern mit einem musealen Erlebnis zu bestücken, der Wissen auf spielerische –  und zugleich doch anspruchsvolle – Art und Weise vermittelt, präsentiert sich dem Besucher heute im eindrucksvollen Museum zur Vorgeschichte des Films mit der Camera Obscura!
 
 
 
 
 
 







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