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Geschichte & TechnikGeschichte: Alle vom Menschen erdachten technischen Anwendungen im Bereich der sich bewegenden Bilder beruhen letztendlich auf demselben optischen Prinzip, das sich die Natur bereits seit Millionen von Jahren zunutze macht: Das menschliche Auge sieht auf die gleiche Art wie das Auge der Camera Obscura. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „dunkler Raum“. Das Grundprinzip der Camera Obscura ist sehr einfach, denn jeder Gegenstand, ob er leuchtet oder reflektiert, sendet in alle Richtungen Lichtstrahlen aus, die sich geradlinig ausbreiten. Wenn diese Lichtstrahlen nun durch eine kleine Öffnung in einen lichtdichten Raum gelangen, werden sie je nach Durchmesser des Loches gebündelt und projizieren ein Bild auf die gegenüberliegende Wand. Die Abbildung auf dieser Wand ist seitenverkehrt und steht auf dem Kopf. Die Beobachtung des Lichts in der dunklen Kammer war als optisches Phänomen bereits dem antiken Philosophen Aristoteles im 4. Jh. v.Chr. bekannt.[1]
Die Technik im Broicher Wasserturm:
Die Camera Obscura in Mülheim ermöglicht
Sie gestattet damit eine naturgetreue Beobachtung ihrer äußeren Umgebung innerhalb des vollständig abgedunkelten Raumes im ehemaligen Wasserkessel des Turms. Dort befindet sich der Projektionstisch, an dem sich ca. 25 Besucher gleichzeitig am Phänomen der „Lochkamera“ begeistern können.
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| © Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH, Stand: 06.09.2010 | www.camera-obscura-muelheim.de | ||||