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"Wir machen Museum!" - Kooperationsprojekt des Kunstmuseums Mülheim an der Ruhr und der Camera Obscura

Wir machen Museum!
Kooperation zwischen Kunstmuseum und Camera Obscura

 

Licht, Farbe, Raum und Bewegung sind zentrale Themen für das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ebenso wie für das Museum zur Vorgeschichte des Films – und nun auch verbindende Elemente des gemeinsamen Projektes. „Wir machen Museum!“ lautet der Titel des kommunalen Kooperationsprojektes zwischen dem Kunstmuseum und der Camera Obscura mit der Astrid-Lindgren- und Pestalozzi-Schule sowie der GGS Trooststraße.

 

Licht, Farbe, Raum und Bewegung galt es für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in den beiden Museen sowohl anschaulich als auch praktisch zu ergründen. Auf individuelle und spielerische Art entdeckten sie zwei Museen ihrer Stadt. Dr. Beate Reese, Leiterin des Kunstmuseums: „Die Kinder entdecken ein Stück Heimat – das hat etwas Weltoffenes und zugleich einen starken lokalen Bezug.“

Zusammen mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr hat die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films das Projekt Wir machen Museum! entwickelt.„Das Projekt ist ein zusätzliches Band zwischen dem Kunstmuseum und der MST GmbH – dadurch wird die Brücke zwischen uns noch breiter, das ist toll! Beide Häuser leisten wertvolle pädagogische Arbeit und ermöglichen direkte Erlebnisse“, freute sich Inge Kammerichs, Geschäftsführerin der MST GmbH als Trägerin des Museums zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura, über die Kooperation.

 

Mit diesem Projekt sind zwei bedeutende Mülheimer Museen Partner des bundesweiten Förderprogramms „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). Das Förderprogramm wiederum ist Teil der Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, denen der Zugang zur kulturellen Bildung erschwert ist und die somit noch keinen Bezug zur Kultur gefunden haben.   Mit Kultur macht stark fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

 

163 bundesweit tätige Verbände und Initiativen der außerschulischen Bildung hatten sich bei „Kultur macht stark“ um Fördermittel beworben.
In einer Juryentscheidung wurden 35 Konzepte zur kulturellen Bildung ausgewählt, darunter auch das Mülheimer Projekt.

 

Konzept: Den Grundschülerinnen und -schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich dem Thema Kultur zu nähern und so ihren eigenen persönlichen Zugang zum Museum zu suchen und zu finden. Wichtig hierbei ist, dass es sich um ein außerschulisches Projekt handelt – den Kindern der Ganztagsbetreuung wird die Möglichkeit gegeben, ihre Freizeit kulturell zu gestalten.

 

Das museumspädagogische Konzept dazu haben die Museumspädagogin und Projektleiterin Barbara Thönnes M.A. des Kunstmuseums und der Museumspädagoge des Museums zur Vorgeschichte des Films Dr. Jörg Schmitz gemeinsam erarbeitet. Um die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler möglichst effektiv „mitzunehmen“, übernehmen sog. Peerteamer – Mülheimer Das Förderprogramm Museum macht stark eröffnet für die Jahre 2013 bis 2017 insgesamt über 30 Trägern aus der deutschen Kulturlandschaft die Möglichkeit, für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche Maßnahmen im Bereich der außerschulischen kultuJugendliche von 12 bis 16 Jahren – die Rolle als Kunstvermittler. Durch den geringen Altersunterschied sind die Projektteilnehmer empfänglicher für die kulturellen Informationen, und auch die Peerteamer profitieren von ihrer Vorbildfunktion. Ein weiteres Projektziel ist ein „kulturelles Schneeballsystem“: Die begeisterten Kinder erzählen ihren Eltern und Freunden vom Museum und besuchen es gemeinsam.

 

Die Workshops der Camera Obscura innerhalb des Projekts wurden an je zwei Tagen à vier Stunden durchgeführt; dabei sollte das Interesse der Teilnehmer anhand aktueller Aspekte geweckt werden. Zum Themenfeld „Licht“ lernten die Kinder und Jugendlichen z.B., wie eine Camera Obscura funktioniert und konnten durch eigene Experimente ihr kreatives Potenzial entdecken. Auch 3D-Filme sind in unserer medialen Welt sehr gefragt. Daher lernten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Thema „Raum“ die Grundlagen dieser optischen Phänomene kennen und erarbeiteten sich selbst eine dreidimensionale Bildwelt. Ebenso wurden die Themen „Farbe“ und „Bewegung“ kreativ behandelt.

Die Ergebnisse des Projekts wurden in den Museen dokumentiert, um sie im Rahmen einer Sonderausstellung Anfang Oktober der Öffentlichkeit in beiden Häusern präsentieren zu können. Als ganz besonderes Andenken wie auch als Anreiz bekamen die Kinder und Jugendlichen nach Projektabschluss einen „Museumspass“, mit dem sie bis zum Jahresende freien Eintritt in beide Museen erhalten.

 

Eindrücke des Projekts erhalten gibt es auch in bewegten Bildern:

 

Ansprechpartnerin im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist Barbara Thönnes M.A. unter Tel.: 0208 / 455 41 73 oder per E-Mail unter Barbara.Thoennes@kunstmuseum-muelheim.de; Ansprechpartner in der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films ist Dr. Jörg Schmitz unter Tel.: 0208 / 302 26 05 oder per E-Mail unter joerg.schmitz@mst-mh.de.

 

 

 


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